Freitag, 30. Oktober 2009

Faulheit Dein Name ist Weib .... Oder?


Ich hatte mir ja vorgenommen, wirklich in fester Reihenfolge hier zu dem einen oder anderen Thema zu schreiben, aber das tägliche Leben mit Job, Kindern, Küche, Fahrdienst und Besinnung auf mich selbst hält mich irgendwie davon ab momentan .... irgendwie ist schon richtig *lach* ... Ich selbst sage sonst immer, wenn einem etwas wichtig ist, dann wird er / sie es schon tun.

Wichtig ist schreiben für mich in den Momenten, wo ich meine Gedanken sortieren oder mich über etwas aufregen muss ... mein toller Blogeintrag zum Thema Sushi hingegen schwirrt immer noch im Entwurfsstadium herum *grrrr*

Ok, das mit den wenig gelungenen Fotos ist nicht ganz unschuldig daran ... meine Kiefernhöhlenentzündung letzte Woche auch nicht ... und der tägliche halbnächtliche Mütterchauffeursdienst ... und und und ...

Vielleicht sollte ich doch den Job wechseln *lach* - Ausreden zusammenstellen kann ich offenkundig besser als Excel-Tabellen konsolidieren - by the way, wenn da jemand firm drin ist - ich müsste zwei Tabellen so abgleichen, dass in der ersten aus Tabelle 2 ein Feld übertragen wird, wenn die ANlagenbuchhaltungsnummern sich in beiden Tabellen entsprechen und in einem weiteren Feld kein Eintrag vorhanden ist *HELP*HELP*HELP*HELP

Ausreden sind übrigens ein wundervolles Blog-Thema - hier die besten Ausreden zum Thema "Schatz, ich bin schon wieder zu spät":

1. Hatte noch eine Besprechung mit dem Chef (dumm, wenn der Partner in der gleichen Firma arbeitet und mit eben diesem selbst ein Meeting hatte)

2. Ich hab so vertieft vor dem Rechner gesessen, um für Dich bei Ebay was Schönes zum Geburtstag / zu Weihnachten zu suchen.

3. Mist, meine Uhr ist stehen geblieben (aaah, der Mann trägt keine Uhr)

4. Eigentlich war ich ja pünktlich fertig aber dann musste ich noch mal dringend ums Eck, hatte plötzlich solche Bauchweh

5. Überraschung, kann ich Dir noch nicht verraten.

6. Ich weiß doch wie wichtig Dir Pünktlichkeit ist, aber ich musste noch soziale Kontkte zu meinem hoffentlich zukünftigen Chef pflegen!

7. Ich bin nicht zu spät, Du bist nur zu früh! (könnte bei mir sogar sein, da ich immer zu früh dran bin)

8. Es tut mir furchtbar Leid. Ich kann mir selbst nicht erklären warum ich zu spät bin, dabei bin ich doch rechtzeitig wie immer losgegangen (also wie immer zu spät)

9. Der Kater hatte sich beim Aquarium versteckt und ich konnte ihn nicht erwischen.

10. Ich hab doch noch versucht Dch anzurufen. Aber bei Dir *entrüstetes Gesicht* ist ja IMMER besetzt.

11. Hääää - wie, so spät schon?


Natürlich brauche ICH solche Ausreden nie, da ich ein Ausbund an Pünktlichkeit bin, aber was meint ihr, mit welch einem Meister fürs zu spät kommen ich verheiratat bin.

Montag, 5. Oktober 2009

Männer - nur Höhlenmenschen - oder warum Frauen glauben, die Evolution gepachtet zu haben ...

Zuerst vorweg - ja, auch ich glaube, die Evolution gepachtet zu haben ...

Und das nicht, weil ich mir Körperausscheidungen, auch wenn sie nur aus heißer Luft bestehen, in der Öffentlichkeit verkneifen kann.

Sondern auch, weil ich nach halbstündigem vor dem PC sitzen und nur den Kopf über eine Mail zu schütteln, die Inhalte eben NICHT poste und auch NICHT meine beste Freundin anrufe und mit ihr alles durchhechele sondern vor allem, weil ich einfach nur hier sitze .... (jaaa, Loriot Fans wissen was ich meine).

Falls mich allerdings jemand gleich laut schreiend durch Kiel rennen hört, dann BITTE - beschwert Euch ncht, lasst mich nicht von der Polizei einsperren, ich habe wirklich gute Gründe.

Und verdammt ... nicht einmal Paolo hat heut offen - dabei helfen heute nur noch mindestens 3 - 4 Whiskey (keine Sorge, zum Alkoholiker werde ich deshalb nicht) und jemand, der mich von Zeit zu Zeit prüfend ansieht und mir mal eben die Hand tätschelt ohne gute Ratschläge zu geben. Und er hat noch gesagt, ich soll es lassen ....

Sonntag, 4. Oktober 2009

Wochenende ... und Zeitmanagement

Mit Wochenenden geht es mir wie den Beamten mit den Schnecken - husch sind sie weg (da ich nächstes Jahr 25-Jähriges Dienstjubiläum habe, darf ich solche Witze machen:-P).

Dabei habe ich dann auch mal das Gefühl, dass ich zwischen Kindern, Küche, einkaufen und sonstigem Gewühle gar nicht zu mir selbst komme - keine Zeit mal für mich und die Dinge, die ich eigentlich gern mal tun würde.

Meine ich ... aber wenn ich mir den Zeitablauf dann richtig ansehe, dann stelle ich doch fest, dass ich mir schon "stille Reserven" erwirtschaftet hatte, diese dann aber gar nicht so bewusst wie ich es vielleicht hätte sollen erlebt habe.

Wie ich das geschafft habe? Obwohl tausend Dinge anlagen, jeder mal eine Zeitscheibchen mit mir alleine haben wollte, Hausaufgaben und Lernen anlagen und natürlich die Hausarbeit gemacht werden musste ... OK, hier einiges an Tipps und Tricks:

- Was ich binnen 5 Minuten erledigen kann, mache ich sofort und schiebe es nicht 3 - 5 mal auf die lange Bank, das bindet dann viel mehr Zeit

- Klare Vereinbarungen mit denjenigen treffen, die Zeit mir mir teilen wollen, z.B. Uhrzeiten zum Hausaufgaben kontrollieren oder lernen, damit ich nicht x Mal hinterherlaufen muss sondern direkt auf die Uhrzeit verweisen kann (hilft vor allem auch bei schulpflichtigen Kids, da man sich die Zeiten, in denen der Biorythmus besseres Lernen erlaubt, heruaspicken kann).

- Festgelegte Essenszeiten - aber auch Kochzeiten. Hier das Zauberwort delegieren nutzen ... von 8 bis 80 kann man Helferlein nutzen, die Zwiebeln oder Salat schnippeln, Tisch decken oder den Geschirrspüler ausräumen. Die Nummer mit dem "das mach ich doch alleine viel schneller" ist großer Quatsch dabei. Klar geht es die ersten 2 - 3 Mal alleine schneller, gerade wenn man am Anfang alles erklären muss, aber danach braucht man nicht mehr solange. Zudem gewinnt man freie Zeit für sich hinterher, da man ja schon zusammen gekocht hat und hinterher jeder das Gefühl von Gemeinschaftserlebnis hat und weniger an den sonstigen Zeitreserven herumnagt :-)



- Hausarbeiten sollte frau ganz generell nicht alleine erledigen sondern je nach Alter der Wohnungsgenossen delegieren ... ab 10 kann ein Geschirrspüler ganz prima ausgeräumt werden, der Müll kann schon deutlich früher Beine kriegen und feudeln geht, sobald die Kids in der Schule Geometrie hatten und daher wissen, dass ein Raum eher selten Mal runde Ecken hat *lach*


Und wenn Du dann immer noch das Gefühl hast, Du hast viel zu wenig Zeit für Dinge, die Du tun möchtest, dann mach Dir eine Liste für Dinge, die eigentlich erledigt werden müssten und Dinge, die Du tun möchtest. Und dann wird jeweils abwechselnd immer ein Punkt von jeder Liste gestrichten, den Du erledigt hast ... und NICHT schummeln :-D

Wie, Du weißt nicht, was DU tun könntest statt Hausarbeiten zu erledien und DIch um Deine Kids zu kümmern (und vielleicht noch um den werten Herrn Gatten)????

Also noch eine kleine Liste :
- Wellnessprogramm zu Hause (Maske, Baden, Haare stylen (ja, auch mal im 80er Look nur so aus Quatsch)
- Lesen
- Malen
- ganz in Ruhe mal blödes Zeugs, das DU Dir SELBST im TV ausgesucht hast, ansehen
- rein gar nichts tun - ganz bewusst und mindestens eine halbe Stunde lang
- über den nächsen Flohmarkt bummeln
- mit einer Freundin dummes Zeugs am Telefon oder bei einer Tasse Kaffee quasseln
- Dir überlegen, wie Du Dich für die nächste Party stylst und Dich mindestens 20 x umziehen
...


to be continued :-) (hoffe ich doch, falls Euch noch was einfällt)


Zu guter Letzt noch der Hinweis darauf, was ich häufig vergesse - Wenn Du Zeit für Dich genutzt hast, feiere Dich - es ist nicht selbstverständlich, sich die Zeit zu nehmen und es gehört Mut dazu ... seinen inneren Schweinehund (in diesem Fall das ständig schlechte Gewissen) zu überwinden und auch mal Zeit auf sich selbst zu verwenden ... deshalb bin ich noch lange kein Egoist ode reine Rabenmutter, ganz im Gegenteil, ich nutze einfach nur die Chance, mich als Individuum weiter zu entwickeln und nicht nur als Mutter / Frau / Arbeitnehmer zu existieren. (neee, das war nun auch kein emanzipatorischer Exkurs ... lach)