
Kollegen sind wie Verwandte - man kann sie sich leider nicht aussuchen (mal abgesehen von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern).
Hier einige gute Tipps, wenns mal wieder länger dauert (und man jemandem sagen will, dass er fürchterlichen Mist labert oder einen massiv von der Arbeit abhält)
1. Ich mag es, wie sie die Worte aneinanderreihen. (Klingt nett, ist aber eine verbale Bratpfanne - zumindest für diejenigen, die auch nur einen Hauch von Feingeistigkeit besitzen)
2. Zitate - z.B. Schopenhauer: "Daher ist es nun die erste, ja schon für sich alleine beinahe ausreichende Regel des guten Stils diese, dass man etwas zu sagen habe: O, damit kommt man weit!" Wirkt so, dass der / die Kolleg/in darauf erst mal in betretenes Schweigen verfällt , weil - "was soll mir das sagen"
3. Wechseln in die Vergangenheitsform "Schön, dass wir das so detailliert besprochen haben". Dies impliziert das Ende des Gesprächs.
4. Einfach gar nichts mehr sagen und sich den Kollegen leerreden lassen. Dann kommt er sich ziemlich schnell ziemlich dumm vor ....
5. Wenns ein sehr harter Brocken ist und nichts außer der Holzhammer-Methode hilft, kann man auch undezent drauf hinweisen, dass sich der Kollege zum x. Mal wiederholt, dass man keine Zeit oder kein Interesse an dem Thema hat, dass sich die Prioritäten bei Ihnen beiden wohl sehr unterschiedlich gestalten oder dass der Kollege mit seinen freien Ressourcen sicher anderweitig benötigt wird.
Und wenn den gar nichts anderes hilft - an den Stuhl fesseln und ....

Jaaaaa .... ich arbeite für eine Anstalt *lach*

