Nun ist es soweit. Mein "Baby" hat seinen ersten richtig heftigen Liebeskummer. Als ich den kleinen, der mich inzwischen um einen Kopf überragt gestern gesehen habe, da hat mein Mutterherz so richtig geblutet... Ein 17jähriger mit Herzeleid ist schon schwierig zu behandeln. Er ist ja kein Baby mehr, aber er kann auch noch nicht so abgeklärt sein wie ich es inzwischen bin, wenn ich mal Liebeskummer habe. Seine Freundin hat ganz Knall auf Fall (einen Tag vorher gabs noch ein selbstgebasteltes Riesenposter mit einem "DU bist mein Traummann, ich liebe Dich für immer") - und am nächsten Tag hat sie einen Neuen. Da brach dann für ihn natürlich eine Welt zusammen. Er hat es äußerlich ganz ruhig weggesteckt, aber er sagte dann selbst, wie weh ihm das tut und wie nahe es ihm geht. Das so überhaupt ausdrücken zu können und nicht gleich impulsiv loszufahren und dem Neuen eins auf die Nase geben zu wollen, davor ziehe ich den Hut.
Aber diese traurigen Augen ... au Mann, das nun gerade, wo bei ihm sonst endlich mal alles gut lief mit dem Job, wir haben keinen Streß mehr miteinander und auch mit seinen Schwestern ist alles im Lot. *grrrrrrrrrrrrrrrrrrr*
Alle versuchen nun, ihn soweit es geht aufzumuntern und was mit ihm zu unternehmen ... und die nächste Freundin kommt bestimmt, auch wenn nichts je so sein wird wie die erste große Liebe *seufz*
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Dienstag, 22. September 2009
Freitag, 18. September 2009
Mütter und Jobs
Spätestens seit heute habe ich einen Mutter-Job, vor dem ich mich seit 18 3/4 Jahren immer gedrückt habe - Chauffeuse eines meiner Kinder. Klar ist es auch in der Vergangenheit vorgekommen, dass ich mal irgendwen irgendwohin gefahren habe - aber jetzt habe ich ein leichtsinniges Versprechen gegeben, das mir wohl fast jeden Abend zerhacken wird ... Jan muss nun täglich nach Achterwehr in Sachen Ausbildung und zeitlich wird sich das grundsätzlich in den Nachmittags- und Abendstunden abspiele, da er Koch in Beckmanns Gasthof wird. Klar ist es supertoll und ich bin auch stolz drauf, dass der Betrieb mit den Jahrgangsbesten der letzten Jahre nun gerade IHN nimmt, aaaaaaaber eigentlich habe ich mir meine freie Zeit abends immer krass verteiligt. Ich bin nun mal noch nie die "immer-nur-daheim-Mum" gewesen sondern vertrete schon die Auffassung, dass die Kids ab einem bestimmten Alter, wenn sie dann im Bett liegen, mich nicht mehr vor Ort brauchen (finden sie übrigens selbst auch...!)
Wir haben schon das für und wider von der Anschaffung eines Rollers bis hin zum Führerschein besprochen - der Bus fährt zu nachtschlafender Zeit aus der Ecke so gut wie gar nicht mehr) - aber vielleicht findet sich ja auch noch ein Kollege, der auch in Kiel wohnt und ihn mitnehmen kann und ich mach mir jetzt viel zu viele Gedanken.
Aber wo ich schon das Thema Arbeit streife - habe ich überhaupt schon erzählt, wasICH mache?
Nee ... Ich bin einem öffentlichen Unternehmen mit gut 1300 MA für den Inneren Dienst verantwortlich. Wir stillen im Team deren Infrastrukturbedürfnisse vom Kopierer über den Büroarbeitsplatz bis hin zur Fachliteratur. Und das mit all den Kleinigkeiten, die jeden Tag auch sonst in einem Haushalt so anfallen. Ich selbst beschäftige mich dabei im Wesentlichen mit Grundsatzentscheidungen und Personalführung und dem heikelsten aller Themen - der Raumbelegung. Früher habe ich mich im Tagesgeschäft ziemlich verzettelt, aber inzwischen habe ich direkt und mittelbar ca. 50 Mitarbeiter/innen, so dass deren Aussteuerung und Probleme doch den größten Teil meines Tages füllen.
Sachbearbeitung hat mir früher deutlich mehr Spass gemacht - aber meinen Job jetzt erledige ich anscheinend auch ganz gut - ich höre zumindest viel Positives. Am besten gefällt es mir, wenn ich von meinen Leuten höre (vor allem von denen an den Außenstandorten) höre, dass sie noch nie einen Chef hatten, der zwar räumlich weit weg aber doch immer ansprechbar ist und ihnen das Gefühl gibt, er (in dem Fall sie *lach) kümmert sich. Wobei ich selbst bei manch einem der Mitarbeiter mit seinem Verhalten schon arg in die Tischkante beißen könnte ... aber das wär dann ja Sachbeschädigung *lach
Wir haben schon das für und wider von der Anschaffung eines Rollers bis hin zum Führerschein besprochen - der Bus fährt zu nachtschlafender Zeit aus der Ecke so gut wie gar nicht mehr) - aber vielleicht findet sich ja auch noch ein Kollege, der auch in Kiel wohnt und ihn mitnehmen kann und ich mach mir jetzt viel zu viele Gedanken.
Aber wo ich schon das Thema Arbeit streife - habe ich überhaupt schon erzählt, wasICH mache?
Nee ... Ich bin einem öffentlichen Unternehmen mit gut 1300 MA für den Inneren Dienst verantwortlich. Wir stillen im Team deren Infrastrukturbedürfnisse vom Kopierer über den Büroarbeitsplatz bis hin zur Fachliteratur. Und das mit all den Kleinigkeiten, die jeden Tag auch sonst in einem Haushalt so anfallen. Ich selbst beschäftige mich dabei im Wesentlichen mit Grundsatzentscheidungen und Personalführung und dem heikelsten aller Themen - der Raumbelegung. Früher habe ich mich im Tagesgeschäft ziemlich verzettelt, aber inzwischen habe ich direkt und mittelbar ca. 50 Mitarbeiter/innen, so dass deren Aussteuerung und Probleme doch den größten Teil meines Tages füllen.
Sachbearbeitung hat mir früher deutlich mehr Spass gemacht - aber meinen Job jetzt erledige ich anscheinend auch ganz gut - ich höre zumindest viel Positives. Am besten gefällt es mir, wenn ich von meinen Leuten höre (vor allem von denen an den Außenstandorten) höre, dass sie noch nie einen Chef hatten, der zwar räumlich weit weg aber doch immer ansprechbar ist und ihnen das Gefühl gibt, er (in dem Fall sie *lach) kümmert sich. Wobei ich selbst bei manch einem der Mitarbeiter mit seinem Verhalten schon arg in die Tischkante beißen könnte ... aber das wär dann ja Sachbeschädigung *lach
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